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Maschinen+Anlagen

Prozessorientierte Elektro-Spanner senken Energieverbrauch

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Die Hohlspannzylinder-Generation von Hainbuch kommt ganz ohne Hydraulik aus und verbraucht dadurch deutlich weniger Energie

Nach einem Hydraulikaggregat oder aufwändiger steuerungstechnischer Synchronisation sucht man beim Hohlspanner von Hainbuch vergebens. Stattdessen gibt es Technik, die einfach scheint, aber effektiv ist. Da der Spanner keine Hydraulik besitzt, entsteht durch diese auch kein Energieaufwand. Den braucht es nur bei der Spannkraftverstellung, und die ist sogar während der Bearbeitung möglich - und das ganz sensibel, prozessorientiert und an die Zerspanungs- und Fliehkräfte angepasst.

Ein Planetengewindetrieb, ein Überlagerungsgetriebe und ein Verstellmotor - mit diesem Trio will der Marbacher Spannmitttelhersteller Werkzeugmaschinen nachhaltig verändern. Die Technik ist dabei ebenso einfach wie erfolgreich: Eine Spindel übernimmt den Antrieb der Planetengewindemutter direkt über das Überlagerungsgetriebe. Eine »Notaus-Situation« oder ein »reversierender Betrieb« lassen sich damit ohne aufwendige Regelungstechnik realisieren. Das Überlagerungsgetriebe ist für den Spannweg bzw. die Spannkraftverstellung zuständig und der Verstellmotor kommt nur bei einer Spannbewegung zum Einsatz.

Selbst bei abrupten Drehzahländerungen hält die Hubposition bzw. die Spannkraft. Weder ein Anhalten der Spindel noch ein Nulldurchgang der Drehzahl bei einer Richtungsänderung haben eine Veränderung der Spannkraft zur Folge. Über den Verstellmotor lässt sich die Spannkraft ferner während des gesamten Bearbeitungsprozesses den Zerspanungs- und Fliehkräften anpassen. Nur dann, oder bei einer Änderung der Hubposition, verbraucht der Elektro-Spanner auch Energie. Außerdem: Wo keine Hydraulik, da auch kein Wechsel und keine Entsorgung von Öl. Ergo: Weitere Einsparungen.

Hainbuch GmbH
D-71672 Marbach
www.hainbuch.com

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